Spiegelein, Spiegelein an der Wand…

Flourish - Spiegelein, Spiegelein an der Wand...

Flourish - Spiegelein, Spiegelein an der Wand...

…wer hat den schönsten Proberaum im ganzen Land? Sechs Musiker aus dem schönen Freiburg i. Ü. bewerben ihr musikalisches Lokal beim Wettbewerb für den schönsten Proberaum im Lande.

Ihre Chancen stehen äusserst gut. Die Fläche des Raums erstreckt sich auf 4,5×6 Quadratmeter und drei Meter Höhe, zu Gunsten eines hellgelben Himmelsvorhangs auf etwa 2,5 Meter gestutzt (Kubikmeter auszurechnen scheint noch nicht in Trend gekommen zu sein, dürfte aber ein Kriterium werden für die nächsten Proberaum-Wettbewerbe: der flourish-Proberaum misst zirka 67m3), und er ist ein echtes Bijou: Ausgestattet mit Wandteppichen (Farbe fabromoblau; politisch korrekt ohne irgendwelchen historischen Firlefanz), Bodenteppiche (2×3,5m2, 1,5x2m2 und 0,8×1,3m2), alles schmucke Originale aus dem fernöstlichen Orient mit schöneren Verzierungen, verschiedenste Lampen, nämlich 4 Kettenlampen, 1 Kronleuchter (zentrale Position), 1 Stehlampe (ein wertvolles Generationenerbstück!) und 6 weitere Leuchter. Dann natürlich Instrumente verschiedenster Art: Alte Raritäten als Tasteninstrumente (teils elektronische, teils noch mit Blasbälgen), Gebläse wie Posüna, Euphoniom und viele grössenunterschiedliche Saxafone, Mundharmonika, eine Handvoll laute Gitarren mit bis zu 8 Saiten (wobei eine mit 4 Saiten gerade wegen ihrer tiefen Saitenzahl einen hohen Sammlerwert hat), dazu ein paar passende Lautsprecher mit schwarzen Gittern, damit nur die besten Töne raus kommen, ein Arsenal an Trommeln (mit oder ohne Fell), ein Tumbler zum Töne schleudern (funktioniert ähnlich wie jener für die Kleider), Brigitta und Herbert, verziert als ständige Besucher, ein topmodernes Radio, allerdings ohne Kassettenspieler, eine Kassette, die für gewisse Musiker gut geeignet ist („Wie gewöhne ich mir das Rauchen ab?“), allerhand Blumen für romantische Szenen (z.B. Rose aus Plastik im Mund), dazu Hitmusik auf Schallplatten, ein Wasserkocher, um an der Näbelibar heissen Tee zu servieren, nicht zu vergessen das entscheidende Heizgerät für heisse Music Sessions, all die Kabel, die entweder um die Piano-Burg des hl. Stone Delameq oder eben vorzüglicherweise unterirdisch direkt zur Mischpultzentrale laufen, sichtbar sind sonst nur noch die Kabel von den Mikrofonen einerseits vom Hauptsänger und andererseits von seinen harmonischen Gefährten.
Ausserdem ist unser Proberaum für eine transreligiöse Einrichtung vorgesehen. Bereits finden sich eine Bilddarstellung einer mehrarmigen buddhistischen Kreatur und eine Kerze in Engelsgestalt in den Wirrwarr-Lichtern unseres, einer Lampenvernissage ähnlichen Musikzimmers. Für Abhängige ist auch gesorgt, denn die Flasche Bällentains ist immer noch nicht leer und Zigaretten Just like Dad gibt’s noch haufenweise, da werden selbst die Nichtraucher süchtig.
Wer jetzt noch nicht glaubt, dass in einem so liebevoll eingerichteten Keller mit drei Türen (Haupt-, Neben- plus Kellereingang) auch liebevolle Musik erklingt, der soll sich selbst überzeugen. Der erste Besuch sorgt garantiert für Überraschungen!
Jetzt online beim Wettbewerb für flourish abstimmen: http://www.schönstes-probelokal.net

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. 15b
    Feb 01, 2009 @ 15:49:18

    ha de ufghört, nume dasses klar isch

    Antwort

  2. Xophon
    Apr 26, 2009 @ 11:27:39

    ahja?

    Antwort

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