Flourish rocks the Bad Bonn

Flourish rocks the Bad Bonn

Flourish rocks the Bad Bonn

Und dann war es endlich so weit. Als die Band eines schönen Lenzennachmittags zum Düdinger Wahrzeichen trudelte, standen Brigitte und Herbert, die Schaufensterpuppen schon ganz nervös auf der Laderampe und warteten darauf ins Büssli verfrachtet zu werden um mit uns ins Bad Bonn zu pilgern. Auch der Rest der Deko war bereits da, einem gelungenen Abend stand nichts mehr im Wege…
… ausser vielleicht ein Manager, der das Büssli nicht rechtzeitig lieferte. Doch mittlerweilen sind wir ja routiniert und lassen uns von Verzögerungen nicht ins Bockshorn jagen, im Gegenteil, Verspätungen gehören zum Imitsch!
Also haben wir draussen einfach den Teppich ausgerollt und mit akustischen Instrumenten gewalzert, gebluest, geschlagert und geskat bis der Martin eintrudelte.
Und der trudelte nicht einfach so ein. Er hatte ein VWbüssli mit einem Racingsteuerrad, ein herrliches Bild. Brigitte und Herbert hüpften voller Freude in den Laderaum und die Odysee konnte beginnen.

Nach dem Saundtschegg und dem Abendmahl war dann trotz allem eine leichte Anspannung zu spüren, zumal sich das Lokal beachtlich gefüllt hat. Die gesamte Prominenz bekannt aus Musikläden, Proberäumen und Stammtischen war da. Nicht die einfachsten Grundvoraussetzungen! Zumal die Garderobe voll war mit einer töggelenden italienischen Band und deren Instrumenten.

Zum Glück gibt es Yoga und Zen Meditation, deren ich mich hingegeben habe. Dann kam das Signal aus den Boxen. DJ Dolby legte das Intro auf und man begab sich in die Startlöcher. Ich durfte meine zusätzlichen 2 Minuten noch hinter der Bühne warten und in der Meditation verweilen. Und als ich der Erleuchtung schon ganz nahe stand, ich sah das Nirwana bereits golden vor mir schimmern, kam der Lehcim zurück und suchte seine Ohrentangpongs. Dolby legte das Intro nochmals auf, Lehcim stürmte an die Gitarre, das Nirwana war nur noch dunkelorange wahrzunehmen und der Looping kam zurück, weil er sein Saxophontragband suchte. Dolby scheute das Nirwana mit seinem dritten Introeinsatz definitiv weg, der Abend konnte also beginnen.
Nach anfänglichen einstudierten Choreographien, Witzen und Liebeslieder auf dem Saxophon vorgetragen, welche das Publikum nicht einzuordnen vermochte, haben wir uns doch entschlossen das wahre Flourishgesicht zu zeigen. Wir haben die Abkürzung genommen und den Abend schön verziert.

Uns hat man gesagt, dass Bonn knallvoll war und die Plätze im Publikum richtig ungemütlich nach Schweiss vom Nachbarn rochen. Wir haben von alledem nichts gemerkt und haben den Abend einfach genossen. Nach dem Talk mit den VIP’s und dem Müssiggang fanden wir irgendwann zurück in unsere Betten und hoffen bald wieder so schöne Momente erleben zu dürfen! Lang lebe das Bad Bonn!

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