Karl Freitag

Flourish - Karl Freitag

Flourish - Karl Freitag

Alljährlich, an einem besonderen Freitag, feiert der Karl seinen Namenstag und die ganze Schweiz muss nicht in die Schule gehen. So hat es der Vorvorvorvorundnocheinpaarvorgänger vom Ratzinger gewollt. Und niemand glaubt mehr dran, aber alle finden es gut. Für den kleinen Prozenzaz wo nicht in der Schweiz wohnen tut: Dem Karl sein Namenstag ist immer sehr sehr langweilig, weil alle Schopps ausser die Tankstellen ihre Türen für die Öffentlichkeit schliessen und auch die Freibäder noch nicht offen haben. Nun kennt man aber Flourish als initiative Gesellschaft, welche der Langeweile schon eine langeweile den Kampf angesagt hat. So hat der Lehcim uns in den elterlichen Palast zu Oberhofen bei Thun eingeladen. Wir konnten natürlich nicht anders als der Einladung folge leisten und haben Instrumente und auch Getränke mitgebracht.
Wenn man viele Getränke mitbringt, kommen viele gute Ideen. Also sind wir auf dem Weg zum Palast nach ein paar Getränken in die Stammkneipe von Hofer’s Polo eingekehrt und haben ein Getränk mit ihm getrunken. Als wir fertig waren, haben wir gemerkt, dass der Polo heute gar nicht in der Stammkneipe war, nur sein Polo auf dem Parkplatz. Also haben wir auch schnurschtraxx den Palast angepeilt wo der Lehcim schon die Gaumenfreuden in die Pfanne gehauen hat.
Unser Ständchen ward nur kurz, weil der Nachbar, wo doch sonst selber eine alte Bluegrasslegende ist, seine schwerhörige Schwiegermutter zu Besuch gehabt hat, die seit ihrem 89. Geburtstag nur noch Freitax hört und besonders gut am Karl Freitag. Und überhaupt hat sie jugendliche Initiativen nie so gut gefunden, auch die wo wir pflegen nicht. So haben wir uns halt dem Essen gewidmet. Jetzt muss man vielleicht noch erwähnen, dass der Papa vom Lehcim auch ein wenig Weinbauer ist und gerne hat, wenn man seinen Wein rühmt. Doch seit dem Lesliebrand im Proberaum vor ein paar Wochen, sind unsere Geschmacksrezeptoren etwas verätzt. Das Buggée vom Wein kann sich bei uns immer erst nach der 3. Flasche entfalten. Wir haben zum Wein diniert.
Wenn man viele Getränke konsumiert, kommen viele gute Ideen. Der kommende Sommer nahm langsam Konturen an. Zusammen haben wir das Drehbuch zu „I know what we’re going to do this summer“ geschrieben und der Abend wurde langsam Geschichte.
Wenn man viele Getränke konsumiert hat, hat man auch viele gute Ideen. Also haben wir dann am Bahnhof vor der Rückfahrt unsere Instrumente doch noch etwas gebraucht und haben ein wenig bahnhofsmusiziert. Sofort haben sich ein paar hippe hiphopige Teenz, mit Zeitungshüten auf dem Schädel und den ersten Alkoholerfahrungen im Schädel, zu uns gesellt und verlangt dass wir Pfeuti’s Marco’s „Schwan so wiss wi Schnee“ spielen. So haben wir sie vom Erbrechen abgehalten, bis sie in Ostermundigen ausgestiegen sind und den ganzen Bahnhof mit Flourishaufkleber verziert haben. SORRY HERR BAHNHOFVORSTAND UNSER NAMEN IST ZWAR AUF ALL DEINEN WÄNDEN, ABER WIR SCHWÖREN ES WAREN DIE TUNNELKIZZ MIT DEN PAPIERHÜTEN!!!

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