Hobo Tour 2009 – Der Aufbouw, Teil 1

Men at Work - die Bretter wo die Welt bedöiten

Men at Work - die Bretter wo die Welt bedöiten

Liebes Tagebuch!
In den folgenden 11 Tagen will ich dir das ganze harte Innenleben von Flourish anvertouwen. Die Band zieht nämlich durch die ganze Schweiz um den Curly-Rock in die Heimat hinaus zu transportieren. Das wird zwar lustig, aber das wird ouch hart. Denn wenn man über so lange Zeit die Familie nicht xeht und nur im Tourbus tut sitzen, wenn man die Namen der Groupies vergisst, wenn man nur Fastfood tut konzumieren, weil der Slowfood zu langsam und zu xund ist, wenn man nicht mehr weiss wie der Ort heisst wo man auftreten tut, wenn man meint man Lebe im Winterhalbjahr im Polarkreis weil man nur noch nachz auf den Beinen ist, dann schlägt das einem früher oder später aufz Gmüet. Und daher musst du, liebes Tagebuch, eine starke Seele haben, damit du all die Sorgen von Flourish schlucken kannst.
Zersch muss ich dir aber erzählen, was das Spezielle an der Hobo Tour 2009 ist. Denn wir haben als zusätzliche Lascht die ganze Bühne gleich selber im Gepäck. Dazu haben wir beim Zbinden einen Anhänger gemietet. Dort nieten wir Schlagzöig, Tasten und alle Verstärkungsanlagen fix drauf. So müssen wir nur den Anhänger parkieren, die Blachi raufklappen, den Generator anwerfen und schon gehz los! Darum haben wir vor dem Tourneestart zwei Tage zum Bouwen eingeplant. Also haben wir uns beim Schüttboden getroffen und alles Material auf die künftige Bühne geschuftet und sind gen Lanthen gepilgert. Der Looping hat einen Wäiemsiäi-Bouwhelm getragen, der Manuell hat ein Büezerzvieri beschtellt und der Dolby und ich sind mal ins Bauhaus gegangen um Material zu poschten. Dort haben wir entdeckt, dass wir ursprünglich eigentlich Männer wären, denn im Bauhaus fühlt man sich wie ein Mann! Wir haben über 100er und 70er, Torx, Chrütz und Sechskant gesprochen, es fühlte sich verdammt gut an!
Back in Lanthen haben Stone und Mänu und Looping schon fast einen Boden auf die Bühne geschraubt, damit wir die 70er vernieten konnten. Alles war guter Dinge, bis plötzlich dem Stone sein Händi sich zu Wort gemeldet hat. Jetzt hat der Stone seinen Rasen dermassen gedüngt, dass er unmöglich hätte Touren, und im Anschluss sein Haus wieder finden können. Der Rasen hätte die Stonsche Villa zugewuchert und er hätte Motorsägen gebraucht um durch den Rasendschungel in die Villa einzubrechen. Deshalb musste er den Aufbouw notfallmässig verlassen und nach Hause den Rasen mähen gehen. Der erste Tiefschlag!

Wird die Band es schaffen die Bühne rechtzeitig aufzubouwen oder muss die Tournee gar abgeblasen werden? Lesen sie Morgen in Hobo – das Tagebuch!

Stone unbeschwert - vor der Rasentragödie

Stone unbeschwert - vor der Rasentragödie

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