Hobo Tour 29.7.2009 – An den Ufern des Nöienburgersees, 1. Konzert in Yvonand

Die Szene unbelöichtet

Die Szene unbelöichtet

Höite musste der Stone ganz früh aufstehen. Er hatte nämlich den Auftrag auf seinem Töff auf Zürich an den Flughafen zu fahren und den Lehcim, mit Pandemieschutzgeräten (versteht sich von selbst), von seiner Mexikoreise abzuholen.
Die anderen Flourishknaben sassen in Lanthen und haben gwartet auf die zwei Chnöblen. Und als die Zeit des Lehcims und des Stones Ankunft in Lanthen näher gerücket ist, haben wir Daumen gedreht und als die Zeit vorüber und die Chnöblen nirgendz waren, sind wir von einem Fuss auf den anderen getreten und als die Zeit schon lange vorüber war haben wir alle begonnen zu rouken und als die Zeit längst Schnee von gestern war, haben wir dem Stone auf sein Mobiltelifon angerufen. Und der Stone tat uns bestätigen, dass der Lehcim nicht auf der Mexikomaschine gewesen sei und er nun z Zürich im Leeren stehen würde. Und wir machten uns alle Sorgen um Lehcim, dass vielleicht doch noch die Schweinegrippe…

…doch dann hatte der Dolby eine speditive Idee: Er rief dem Lehcim gleich selber auf das Mobiltelifon an und verband den Anruf mit seinen alten Fröinden von der CSI. Die haben nämlich ein Gerät wo zeigt, wo der Mobiltelifonierer gerade steht. Sie fanden heraus, dass der Lehcim gar nicht in Mexiko war, sondern in Menzingen und dort nun vergeblich den Flughafen xucht hat. Also ist der Stone mit seiner Maschine gschwind auf Menzingen geröstet und hat den Lehcim abgeholt. Aber die Tatsache, dass der Lehcim gar nicht in Mexiko war, war noch viel erföilicher. Menzingen ist nämlich auf der Pandemiestufe nur etwa auf hellgrün und nicht auf rot wie Mexiko.

Also konnten wir den Auftritt ohne Schutzmasken betätigen und sahen nicht mehr doof aus. Daher konnten wir die Lichtshow trotzdem auf der mobilen Bühne befestigen. Wir haben Kilometer Kabel verlegt und Lampen aufgehängt wo Curly-Rock mässig löichten tun. Und wie wir fertig waren, hat der Dolby auf den Knopf gedrückt und es gab nicht nur eine Lichtshow, sondern gar eine Explosion!!! und alle Lampen flogen unz um die Ohren und schwarzer Rauch stieg auf!
Nun war aber ziemlich rasches Handeln gfragt. Denn das Konzert am Nöienburgersee sollte in 4 Stunden gezündet werden. Obwohl unsere Bühne praktisch bei Ankuft ready ist, ist dies Teliwaknapp! Wir brauchten nämlich eine komplett nöie Lichtanlage! Ich fakelte nicht lange und stieg in die Rakete von Dolbys Papa. Das ist eine wahre Rakete. Die geht eppa in 0 Sekunden von 0 auf 100, weil sie zwischen 0 und 100 gar nichts kennt. Und niemand sieht sie, weil sie nur Kondenzstreifen produziert. Wahnsinn! Ich tippte das Gaspedal an und fand mich vor dem Tschumbolichtermakrt wieder. Doch das brachte gar nicht eppa die Lösung – im Gegenteil. Dort musste ich feststellen, dass ein unfähiger Mitarbeiter (Name Flourish bekannt) von einem unfähigen Musikgrosshändler (Name Flourish bekannt) das sich im Aargauischen Niederlenz befindet, uns falsche Lampen geliefert hat, zu denen man nicht einfach ein paar Liechtleni im Tschumbo kaufen kann. Das Konzert musste also doch im Dunkeln gespielt werden.

Doch das war nicht alles, wie ich so im Tschumbo umherirrte, kam schon der Anruf, dass der Anhänger nicht ans Zugpferd passt!!! Das war dann viel verheerender! Denn ohne Licht xeht man einfach nix. Aber ohne Anhänger gibt’s kein Konzert! Also haben wir den Horner in Tafersch angerufen und ihn gefragt, ob er ächt 10 Autobusse nach Yvonand schicken könnte und die gesamte Besucherschaft nach Lanthen zum ersten Konzert transportieren konnte. Er hatte aber nur noch 2 Autobusse frei.
Zum grossen Glück kennt Stone ein paar Fröinde aus der Rasenmäher- und sonstigen Fahrzeugszene. Einer dieser Hells Angels konnte uns das Zwischenstück um den Anhänger ans Auto zu kuppeln im Handumdrehen liefern und wir konnten last minute gen Yvonand pilgern.

Dort bauten wir die Bühne mitz am Schtrand auf. Und wir mussten feststellen, dass gar der Aufbau einer Bühne für Rocknrollfäns von Bedöitung sein kann. Jedenfalls strömten die Löite in Scharen aus den Zelten und Wohnwagen und als wir um Punkt 22 Uhr eröffneten, war der Platz ragelvoll und die Menschen begeistert und wir auch und es war schön. Und als die ersten Hymnen aus den Verschtärkern krachten begannen sich die Menschen im Takt von Manuells Beat zu bewegen und hörten nicht mehr auf! Und die Mireille von den Freiburger Nachrichten beobachtete die Szene mit scharfen Adleraugen und schrieb sich die Finger wund.
Aber das wahre Highlight sollte erst noch folgen: Als keiner von den Flourishbuben mehr ein Stück zu spielen wusste, verböigten wir unz und gingen verlegen hinter die Bühne und die Löite haben gemeint z Konzert sei in der obligaten Zugabepause und sie wären jetzt gefragt um laut ZU-GA-BE zu rufen. Das Yvonandpublikum hatte aber ein paar ganz kreative Löite bei sich und die haben nicht ZU-GA-BE gerufen sondern lo-lo-lo-lo-lo-looooo-loo, dies mit der Melodie von dem Whitestripes-Hit, welcher sie im Joggeli auch tun rufen wenn der FC-Basel gegen Mänschesterjunäitet tut schutten. Vielleicht haben sie auch gwusst, dass der Looping Goalitrainer bei den Underschtettler Junioren ist und wollten ihm eine Fröide machen. Aber sich machten uns alle eine Fröide. Denn wir fühlten uns wie FC-Baselschütteler und stürmten nach vorne und spielten den Hit mit.
Nach dem Konzert gaben wir noch der Mireille Auskunft wie man sich tut fühlen, wenn sie einem für den FC-Basel halten. Die Mireille nahm alles zu Protokoll und versprach uns zu loben in nächsten Ausgabe der Freiburgera.
Und weil wir nichts zNacht gegessen hatten wägen dem Licht-Anhänger-Gschtürm kam der Tourneestartkuchen von Laura und Barbara gerade recht. Der war dann eppa so schnell weg wie die Rakte vom Dolbys Vater braucht um von Lanthen inz Tschumbo zu flitzen!

Ein kleiner Teil des grossen Publikums

Ein kleiner Teil des grossen Publikums

Der Goalitrainer der Underschtettler Junioren

Der Goalitrainer der Underschtettler Junioren

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