Hobo Tour 1.8.2009 – Geburtstagsständchen für Looping und Helvetia

DRS 2 vs. Schwermetall - Flourish tappt im Dunkeln

DRS 2 vs. Schwermetall - Flourish tappt im Dunkeln

Höite ist ein geschichzträchtiges Datum, dass gefeiert werden sollte. Der Looping zählt genau 23 Lenze, die Schweiz eppa 600 oder 700 schmirdochegal, jedenfalls wird es höit was geben! Und so sind wir am Geburi der Schweiz ihrem Urschprung etwas auf die Pelle gerückt und haben uns entschlossen am Vierwaldstättersee zu konzertieren.
Wir verliessen den Grindelwald und sind in Richtung Brünig gepilgert. Jetzt pass auf! – Der Brünig ist der einzige Ort, wo man den Führerschein in der Migros kaufen kann. Entsprechend ragelvoll ist der Brünig auch und viele komische Menschen gehen dort in der Migros aus und ein. Und gerade in dieser Migros hat der Dolby sich entschlossen ein wenig Föierwerk für den Looping und sein Geburi zu poschten. Und weil die komischen Löite dem Dolby misstraut haben, wurde sofort getuschelt und die komischen Löite haben uns misstrauisch angeschaut und wie wir die Migros verliessen standen da eppa 20 stämmige Motorradfahrerburschen in Lederkluft und mit drahtigen Bärten. Da hat uns der Dolby in Töifelsküche gebracht! Obwohl unsere Band aus drei Diplomaten besteht, haben der Lehicm und der Looping verlegen auf den Boden geguckt und irgendwie konnte ich dann auch nicht anders. Aber die Hell’s Angels waren sowieso nicht auf verbale Kommunikazion aus. Die haben einfach eine geballte Faust in die Handfläche geschlagen und sich geröispert. Zum Glück haben wir ja auch Männer der Taten bei Flourish. Der Gainsbourg trat vor und verkündete zielstrebig: „denen polieren wir die Fresse!“ Jetzt ist aber der Gainsbourg gar ein bizzeli ein Schprenzu und im Nu klemmte er bei einem Hell’s Angel unter dem Arm und strampelte…
…ich sah uns schon auf der Notaufnahme konzertieren als plötzlich der Stone hervortrat und sofort liess der Hells Angel den Gainsbourg fallen. Stone ging auf ihn zu, sie begrüssten sich mit einem Kraftgruss und simpelten über Mofas fach und die Höllenengel verzogen sich.

Den Schock im Gebrein verzogen wir uns schnurschtracks vom Brünig und brauchten erst mal ein Violinkonzert auf DRS 2 und ein kühles Bad im Sarnersee. In Alpnach schliesslich, haben wir den langsamsten Kebab der Welt verspiesen und trafen um Punkt 5 Uhr in Horw ein. Wobei man Horb sagt, weil die Löite wo Horw getauft haben jetzt tot sind und niemand mehr kann Horw sagen und jetzt sagen alle einfach Horb, komischnid?

Der Scheff von Horb, der Chrigu, war zwar nicht der Tüp wo sich viel sagen lässt, aber er war auch nicht der Tüp wo sofort Puff sucht. Und aus irgendwelchen unerklärbaren Gründen, hatte er doch Puff mit einem Nachbarn. Und wenn eine Band im Garten von Chrigu konzertiert erhält der Nachbar zu wenig Aufmerksamkeit und tut sofort mit dem Chrigu telifonieren. Nun ist der Chrigu zwar nicht wortkarg, aber ein Diplomat ist er auch nicht grad. Also hat der Chrigu uns eine Pizza Vendura auf dem Pingpongtisch serviert und uns gebeten nur Hippiemusik zu machen, weil der Nachbar sonst telifonieren täte und er unser Konzert gar nicht losen konnte. Da wir seit Dölemong ja sowieso auf Hippiemusik spezialisiert sind haben wir einfach Scott Mc Kenzies „If you’re going to San Francisco“ gespielt. Wir haben uns Aber einen Schenischtreich erlaubt und den Text abgeändert in „If you’re going to Ho-o-o-orb“ und der Gainsbourg hat vorgeschlagen einen Käfig weisser Tauben hochsteigen zu lassen. Den Rest des Programms streckten wir dann mit dem Violinkonzert aus DRS 2.
Die Tauben hatten aber Flugverbot wegen dem Föierwerk. Und genau dieses hat auch die Hippiemusik übertönt. Und als der Chrigu das Telifon mit dem Nachbarn (der wegen unserer Musik die Knaller des Föierwerks nicht richtig gehört hatte) auflegte, war er so stinkesauer, dass er uns gebeten hat ein bisschen gotische Schwermetallmusik für den Nachbarn zu produzieren.
Obwohl der Chrigu zwar selbst eine alte Tanzmusiklegende ist, kann man nicht sagen, dass er von Dramaturgie grosse Ahnung hat. Schliesslich kann man nicht auf ein Violinkonzert ein Schwermetallstück preisgeben. Und irgendwie kamen wir uns dann auch wie Hühner in der Legebatterie vor wo auf Knopfdruck tun Eierscheissen und haben das Konzert aufgegeben. Wenn man bedenkt, das an diesem Abend noch Gipfeltreffen der Flourishfrauen war und fast alle Girls eingetrudelt sind, ist dies bsonders tragisch. Für den seltsamen Mix aus DRS 2 und gotischem Schwermetall dürfte sich manch Flourishler nach Ende der Tournee unter ehelichem Dach noch rechtfertigen müssen.

Der Chrigu von Horb - kein Diplomat

Der Chrigu von Horb - kein Diplomat

Das Blasorchester von DRS 2

Das Blasorchester von DRS 2

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