Hobo Tour 31.7.2009 – 3. Konzert im Grindelwald

Der Gainsbourg macht den Boden für die Menschen in den Baumkronen

Der Gainsbourg macht den Boden für die Menschen in den Baumkronen

Höite sollte ein grosser Tag werden, eine Prömiere für Flourish, eppis wo noch nie überhaupt jemandem wiederfahren ist:
Wir liessen uns nach dem Katerfrühstück in Dölemong noch ein wenig warmlaufen und spielten Ping Pong über zwei Tische und der Looping tat verkünden: „Fröinde, höite wollen wir ein Aperitifkonzert spielen!“ und alle haben mit dem Finger auf ihn gezeigt und gelacht und Puupelfritz gesagt. Denn Flourish ist nicht so eine Bänd wo tut bei Aperitifen konzertieren. An Friedensdemonstrationen ja oder an Rocknrollgrossanlässen, aber nicht an Aperitifen.

Wir sind also wieder durch den öden Bernerjura gefahren, aber diesmal etwas resignierter. In Lyss haben wir pausiert und die Hälfte der Besatzung ist in ein amerikanisches Fastfoodrestaurant gestürmt um zu dinieren, was der anderen Hälfte arg missfallen ist, die haben dann einen leckeren Kebab verspiesen.
Die Fahrt war lang und die Gespräche karg. Michael Jackson sang aus den Fahrzeuglautsprechern, aber die wahre Grösse des Königs vermochten die Pioneer aus dem Opel nicht wiederzugeben.

In Interlaken kam dann die zündende Idee, dass wir könnten dem Ronny vom Seilpark ein paar Curly-Rock Lieder vorspielen. Und wir fuhren hoch zu den Baumkronen des Ronnys und baten ihn höflich um Einlass. Die Spontaneität des Ronny sucht schweizweit nach einer Ebengeburt, denn er willigte sofort ein. Und während die Löite in den Baumkronen hingen spielte Flourish, stets mit beiden Beinen fest am Boden, „I’m a monkey“ und „don’t try suicide“. Ein schönes Erlebnis! Und zur Krönung hat uns der Ronny noch mit einem Bandgutschein belohnt. Und so darf auch Flourish bald in seinem Park in den Baumkronen hängen.
Aber wir mussten bald aufbrechen um im Grindelwald das Mountain Hostel aufzusuchen wo wir am Abend zu Konzertieren gedachten. Dort wurden wir vom Godi Egger empfangen, der tazächlich, ohne Vorinformation, uns für ein Aperitifkonzert gebucht hatte. Das war vielleicht ein gschpässiges Gfühl: Fangdang und Curly-Rock. So stellten wir die Bühne, mit einem ungewissen Gefühl, inmitten der malerischen Bergkulisse auf. Eigentlich hätten wir grazogut einen Musikfilm über Panflötler aus den Anden drehen können als einen Curly-Rock Film anlässlich des Aperos im Mountain Hostel. Aber der Godi lud Fröinde. Aber die Fröinde kamen nicht.
Und so hat Flourish ein kleines Privatkonzertli für den Godi und seine Frau gespielt und im Anschluss noch ein wenig die Berner Hockeyjunioren im Mountain Hostel gehänselt. Mussten die halt für die Besetzung des Berner Juras hinalten!

Die Bühne und die Kulisse

Die Bühne und die Kulisse

Der Lehcim und die Kulisse

Der Lehcim und die Kulisse

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