Hobo Tour 2.8.2009 – 5. Konzert im Ämmitau

Michael Jackson fuhr damals mit einem Panzer über die Bühne...

Michael Jackson fuhr damals mit einem Panzer über die Bühne...

Als es höite früh beim Aufwachen in meiner Nase nach Plastik roch wurde ich auf ziemlich unsanfte weise daran erinnert, dass wir ja nach dem legendären Geburtstagzkonzert in einem Zelt gehaust haben. Das spricht ja auch nicht unbedingt für Rockenroll. Ich meine, wie soll man denn in einem Zelt den Fernseher aus den Fenster werfen? Und auch der Himmel war trüb und wir wussten, dass es höite auch mit einem Spontanständchen nix werden sollte. Überhaupt wusste niemand mehr wo wir waren und welcher Tag höite ist, das Leben auf Tournee hat uns ziemlich gezäichnet.
Erst als der Lehcim von seinen Yogaübungen zu uns ins Zeltdorf gestossen ist und gesagt hat, er hätte den Chris von Horb und seinen Nachbarn mit den Hunden beim Gassigehen getroffen, wussten wir wieder, dass wir im luzernischen Horb waren. Und aufgrund der aktuellen Wetterlage und der Nähe zu diversen touristischen Attraktionen entschieden wir uns ins Verkehrshaus zu gehen. Wahrscheinlich weil der Manuell etwas anderes als Autos und Mofas im Verkehrshaus erwartet hat.
Da das Verkehrshaus aber nicht so billig war und sich mit Curly-Rock nur schwaches Geld verdienen lässt, liessen wir es mit dem Verkehrshaus bleiben – einzig der Manuell war etwas entöischt.

Wir gingen nach Downtownluzern und dinierten in einem amerkanischen Restaurant – mal ehrlich, mir hängt der Frass von Tschortschbusch langsam zum Hals raus. Aber ich kaufte mir das Lieblingsbuch aller Männer, was mich davon abhielt meinen Missmut kundzugeben.
Beim Kaffee vor dem KKL stiess dann die Eva noch zu uns. Und alle waren mir irgendwie dankbar, dass ich das Lieblingsbuch aller Männer gekauft haben. Denn die Eva hat sich anerboten ein wichtiges Kapitel direkt zu üben. Als Dankeschön haben wir dann der Eva auf dem Parkplatz vom Verkehrshaus ein kleines Ständchen gespielt, weil der Regen gerade nicht mehr vom Himmel fallen wollte. Und nicht nur die Eva war interessiert. Zahlreiche Schweizerbürger haben einen Halbkreis um die Bühne gebildet – mit einem Radius von eppa 50 Metern. Und vor der Bühne standen 3 Spanier. Einzig der Manuell war nicht gerade so präsent.

Schliesslich sind wir dann durchs idyllische Entlebuch nach Langnau gepilgert. Dort wurden wir von der Liliane und von Rosche sehr herzlich empfangen. Die Liliane und der Rosche wohnen in einem alten schönen geräumigen Bauernhaus. Wir fühlten uns sofort zu Hause und der Lehcim spielte mit dem Gedanken die Gitarre aufzugeben und anstelle eine Käserei zu kaufen. Die Liliane und der Rosche haben uns fürstlich bekocht. Da hat es gerade richtig Spass gemacht zu spielen, auch wenn es saukalt war. Die Liliane und Rosche haben unser Konzert richtig gepflegt und haben Fröinde eingeladen und wir haben das Konzert auch gepflegt und sogar der Regen hat das mitbekommen und ist in dieser Zeit über dem Berner Jura gefallen!
Nach Langnau gehen wir wieder Konzertieren, das war wirklich sehr sehr schön!

Stone mit von der Partie

Stone mit von der Partie

Danke Langnau!

Danke Langnau!

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