Hobo Tour 2009 – letztes Konzert

Flourish in besseren Zeiten

Flourish in besseren Zeiten

Zum bsondrigen höitigen Tag wurden wir vom Urs von Solothurn sanft geweckt. Er brachte uns sogar den Kaffee und z Zmorgen ans Bett. Und wir Genossen genossen es und blieben noch eine Halbschtund länger liegen. Draussen rechnete gerade der Berner Jura mit uns ab und goss hektoliterweise Wasser zu Boden. niemand hatte Bock aufzustehen. Überhaupt waren wir so lange auf Tournee, dass niemand mehr eine Ahnung hatte, was höite für ein Tag ist und wo wir hinach konzertieren sollten. Das war wirklich ein Problem, denn wenn man nicht weiss wo man konzertieren soll, weiss man auch nicht wo man hinfahren soll und die Löite würden vergeblich Tikez gekauft haben und Flourish würde Negativschlagzäilen machen und das wollte nun wirklich niemert.
Also klingelten wir die goldene Glocke und es kam der Urs ans Bett und wir baten ihn höflichst im Internet in Erfahrung zu bringen, wo wir unser letztes Konzert der Hobo Tour 2009 spielen sollten.

Der Urs, wo viel besser Zelte baut als Internetseiten sörft, brauchte eine ganze Stunde, kam dann aber mit einem Lächeln zurück. Wir hatten uns für den Tourschluss einen schönen Ort ausgesucht und das Webley Stadium im britischen London gebucht. Dort haben sie sich besonders Mühe gegeben und eine 70 Meter lange Bühne gestellt, dass unser Curly-Rock Anhänger ja drauf Platz hatte.

Wir fröiten uns und stürmten aus dem Bett, schüttelten dem Urs dankend die Kelle und pilgerten gen London. Wir wussten auch, dass wir zeitlich etwas knapp dran waren, weil wir eine halbe Stunde länger im Bett blieben und der Urs eine Stunde sörfte. Doch das war nicht unser grösstes Problem, wir mussten ja schliesslich zwei Landesgrenzen überqueren. Aber wie wir schon dem Adam in Lanthen gesagt haben, waren wir völlig legal unterwex und brauchten vor Zöllnern keine Angst zu haben. Dann kam eben doch alles anders:

Jetzt musst du wissen, dass wir uns einen bsonderen Grenzübergang ausxucht haben und wollten im jurassischen Boncourt auf Frongräisch gehen. Und dann weiter durch den Ermel oder Erpelkanal oder wie der Dings häisst ins veräinte Königreich zu Grossbritanien schwimmen. Aber schon in der Schweiz, kurz bevor wir die jurassische Grenze penetrierten wurden wir in Moutier von zwei bern-jurassichen Kantonszollbeamten angehalten.
Voller Stolz präsentierten wir unsere Fahrbewilligung und wollten uns bereiz wieder auf den Weg machen. Doch die Tschuggeren hatten einen Haftbefehl dabei, welchen sie uns vorlasen. Da stand

– Verbreiten von Pandemieängsten in Lanthen
– Sympathisieren mit jurassischen Jurassiern in Dölemong
– Massenschlägerei auf dem Brünig angezettelt
– Lärmgrenzüberschreitung beim Chris von Horb (Anklage durch seinen Nachbarn)
– Plünderung der Kamblyfabrigg in Trubschachen
– Pakt mit dem Töifel in Hospental
– Geschwindigkäizüberschreitung auf Rorschacher Wasserrutschbahn
– Schiessen mit Föierwerk auf Löite in Brugg
– Kampf gegen schweizerisches Kulturgut (Habsburger)
– Abermaliges Verbreiten anti Bernjurassischer Parolen

Ich will jetzt den Polizeibeamten nix unterstellen, aber ich glaube schon, dass vor allem der letzte Punkt sie ein bizzeli erzürnt hat und sie uns deswegen nicht gerade gut gesinnt waren.
Ebenso zeigten sie auf die umliegenden Dächern. Dort waren überall Scharfschützen positioniert. Ein Entkommen war also, trotz Stone, ein Ding der Unmöglichkeit. Sie legten uns Handschellen an und brachten uns in ein bernjurassisches Verliess. Wo uns der Gainsbourg nun eine Haifischflossensuppe zubereitet. Das Konzert im Wembley fand nie statt. Sorry alle Fänz. Wenn ihr uns ein Beweisfoto schickt, dass ihr am 8.8.2009 vor dem Wembley ward, dann geben wir öich natürlich den Ticketpräis zurück.

Strafvollzugsanstalt des bernischen Juras
c/o Flourish
Kasernengasse 12
2740 Moutier

Gainsbourgs Haifischflossensuppe im bernjurassischen Knast

Gainsbourgs Haifischflossensuppe im bernjurassischen Knast

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