Le Thoureil: Part 1 – die Anreise

„Das berühmte erste Mal“ – darüber wurden gewiss schon viele Geschichten erzählt. Auch über das erste Mal wo Flourishs Musik gehört wird müsste da mal ein Eintrag folgen. So war es ein ganz spezieller Moment, als des Gainsbourgs Grandmaman zum ersten Mal an einem Konzert von Flourish war. Sie war so entzückt, dass sie uns zu sich ins Schloss nach Frongräisch eingeladen hat. Ja, der Gainsbourg besitzt blaues Blut, muss man sich mal vorstellen. Das ist gar nicht eppa so unkompliziert, mit dem Blut von Flourishmembers. Man stelle sich vor es müsste sich da eppa eppert einer Proschtataoperation unterziehen und täte dabei viel Blut verlieren, ich bin mir da nicht so sicher ob die Schpitäler dieser Situazion gewaxen wären. Beim Gainsbourg bräuchte es da blaues Blut, beim Stone Blut mit Jazz oder mindestens mit ein wenig Motorenöl wegen den Hells Angels und bei Manuell wahrscheinlich Blut mit Testosteron, ob die Schpitäler solche Konzerfen haben?…

…item, ich will ja nicht über Blut brichten, sondern über unsere Reise ins Schloss. Nämlich wollten wir der Grandmaman Gainsbourg ein nettes Geschenk mitbringen und haben beschlossen, dass wir mit einem Sammelsurium an nöien Songs nach Le Thoureil pilgern um diese dann dort zu verewigen. Wir probten Tag und Nacht (also einen Tag und eine Nacht) und hatten ein Album zwäg, dass wir unbedingt der Nachwelt hinterlassen wollten.
An einem trühüben Februarmorgen, Februar weil der Stone da nicht Töff fahren kann und der Lehcim sich nur auf dem Schneebrett verletzen täte, traf die ganze Besetzung im Proberaum ein um diesen in einen Böss zu laden und die bernjurassische Grenze ins Borduuland zu penetrieren. Wir luden Teppiche, Schaufensterpuppen, Harmonium und Schlagzöix ein und waren schüst bereit zur Abfahrt, als ein Lieferwagen in übersetztem Tempo angeblochert kam. Darauf stand „Giovanni’s Catering und Partyservice“ und darin sass der Tschowanni und der Stone am Steuer. Jetzt war der Stone so überzöigt von seinen Tastenkünsten, dass er glaubte in einer Halbschtund alle Songs reinknallen zu können. Und da der Stone nicht lesen kann und im Schloss nur Bilder hängen, aber kein Fernseh und kein Kompiuter hat er beschlossen als Freizeitbeschäftigung für die ganze Kapelle zu kochen. Der Stone, bekannt als Mann weder der Worte noch der Taten, tut, wenn er denn endlich mal etwas tut dies auch immer im grossen Stil. Also hat er dem Tschowanni die Küche gemietet und diesen beauftragt währenddessi in seiner Stonevilla den Rasen zu mähen.
Jetzt sind wir ja mit dem Bernjurassischen Grenztschugger etwas auf Kriegsfuss und Tschowannis Camiong ist glaubich nicht durch die letzte Prüfung gekommen. Also mussten wir Kochlöffel, Schwingbäsen, Maggikraut und Fertigpizza alles in Dolbys Tontechnikermobil einladen. Und wie wir die letzte Pfanne auf den Beifahrersitz platziert haben, hatte es grad schüst einen Sitzplatz zu wenig. Keine Angst: „Lehicm in den Kofferraum, Oli aufs Dach, Manuell zu Hause lassen“ – alles haben wir durchgespielt. Und weil ich beim Sisasugg halt wiedermal verloren habe, der Gainsbourg beräiz das Spannset gezückt hat und der Stone mich gerade angestemmt hat gab ich nach und bot an den Teschewe zu nehmen. Manuell, Gainsbourg und Looping schlötterleten mit dem Bandbus und dem Instrumentarium von dannen, Dolby, Lehcim und Stone mit der Küche im Tontechnikermobil und ich fragte mich zum Bahnhof durch.

Lehcim und die Karte durch den Sitzschlitz

Lehcim und die Karte durch den Sitzschlitz

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