Le Thoureil Part 6 – der dritte Aufnahmetag

Und wieder hatten wir eine entspannte Nacht verbringen dürfen. Langsam wird mir des Manuells Nähe im Schlafsack etwas unangenehm. Schlafatem im Nacken ja, aber Arm um die Schulter? Ab wann ist die Intimitätzgrenze überschritten? Vielleicht wollte er sich ja auch äinfach versöhnen, woasned. Jedenfalls lieber des Manuells Nähe als des Wulprechts. Der hazich zum Glück nicht blicken lassen. Aber der Looping war auch wieder die ganze Nacht in einem anderen Zimmer…
…item, höite Morgen wurden wir von geschmäidigen Engelsxängen geweckt. Nämlich hat der Dolby unz eine Riesenfröide machen wollen und den gestern aufgenommenen Wake up call über die Boxen im ganzen Schloss ertönen lassen. So eppis hat wohl selbst das Schloss noch nie gehört, da wird man nämlich tradizionsgemäss mit Trompeten und Fahnengruss geweckt, aber der letzte Epochenwexel galt ja auch für Frankreich, drum Wake up call aus Lautsprechanlagen. Wir nahmen Müesli und Schpiegeleier und Frentschtoast und Würschtel und Biiins zum Zmorgen und hörten dabei siebenhundertsexundfümpfzigmal Wake up call. Danach wollten wir uns beim Dolby bedanken gehen, und ihm sagen, dass er nun die Musik ausschalten könne. Wir mussten feststellen, dass nur der Kompiuter mit der Musik drauf lief, aber die Türe zur vermeintlichen Tontechnikersuite, des Grandmaman Gainsbourgs Schlafzimmer, fest verriegelt war.
Irgendjemand hat den Kompiuter mit Musik drauf angeschtellt… Aber auch nach ein paar Runden Sisasugg haben wir gemerkt, dass man den Übeltäter nicht mit Sisasugg ermitteln kann und auch niemand des Sisasuggsdruck nachgeben wollte. Aber wir hatten ja ein anderes Problem auch noch. Der Dolby ist das wichtixte Element unserer Aufnahmen und der war hinter verschlossener Türe. So gegen Mittag nach ein paar weiteren Runden Sisasugg war klar, dass der Lehcim nach dem Dolby schauen musste. Dieser klöpfelte mal sanft an die Türe… Stone ging das schliesslich zu langsam, er nahm einzwei Schritte anlauf und tscheggte seinen Body gegen die Tür, die sofort nachgab. Der Dolby schien wieder nur zu pennen, Puls war zwar da, aber sehr langsam. Nur nutzten dieses Mal auch die Wasserkübel nix. Zum Glück war das Turmfenster seiner Suite gerade über der Luar. Wir stemmten ihn hoch, warfen ihn übers Balkongeländer direkt in den Fluss. Der Stone sprang hintennach, fischte ihn aus dem Wasser und trug ihn unter dem Arm an den Frühstückstisch. Dolby meinte, dass der psüchische Druck, wäil er gestern den wake up call zu schnell aufgenommen hatte tschuld daran war, dass er so tief geschlafen hat.
Zum Glück ist aber der Dolby selbst ein Kompiuter der, einmal hochgefahren, tagelang rattert. Die Aufnahmen zu den eineinhalb höitigen Songs liefen tiptop unproblematisch. Und nach etwa zwei Röfrängs bat der Stone uns zu tisch. Wir tafelten ein leckeres Mönü aus der cuisine frangsees. Und schüst als wir uns nach dem Kaffischnapps wieder unserem Kerngeschäft widmen wollten, verkündete der Lehcim einen leichten Druck im Bauch. Der Manuell lachte laut drauflos und zeigte mit dem Finger auf Lehcim, aber ich verspürte auch ein Rumoren, wie auch der Looping und der Gainsbourg und der Stone. Schliesslich wurde auch der Manuell blass und nicht nur weil sich der Lehcim gerade über den Tisch übergab und in sich zusammenklappte. Der Stone schnappte den Lehcim, klemmte ihn sich unter den Arm und rannte ins Spital im fümpfzig Kilometer entfernten Suumüür. Er kam nach zirka 10 Minuten wieder zurück, aber alleine. Er habe den Lehcim dort der Krankenschwester abgegeben und könne nun eh nichts für ihn tun. Wir waren alle etwas besorgter und wollten der Kollektivübelkeit auf den Grund gehen.

Gainsbourg bleich

Gainsbourg bleich


Als Gainsbourg verkündete einen komischen Geschmack im Essen vernommen zu haben, überprüfte Bandarzt Dr. Looping die Lebensmittel. Tazächlich fand er im Gewürzschrank ein paar verdächtige Tabs. Er schlug in seiner Bibel nach und verkündete, dass diese hochgefährlich sind und inhaliert höxt halzuinogene Wirkungen hervorrufen können. Scheffkoch Stone versicherte diese lediglich als Gewürz zur oralen Einnahme eingesetzt zu haben. Zur Sicherheit der Bänd habe ich dann die Tabs beschlagnahmt.
Oli mit bleicher Strähne im Xicht

Oli mit bleicher Strähne im Xicht

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