On The Road: Lôzan, 27.1.12

Liebe Leserschaft,

wir sitzen gerade in einem dröhnenden Lieferwägeli welches wir in Lôzan, dem Zielort der höitigen Mission, angemietet haben. Gainsbourg – sonst ein Schumi mit NYtaxipotenital – drückt die ganzen Zeit an der Kupplig rum. Dies seit etwa 150 km. Die losen Zutaten unseres Falafels welche die Frau beim Dönershop lieblos in unsere Taschenbrote reingewurschtelt hat, werden sich bei Gainsbourgs Kupplixversuchen mittlerweilen sicher im Magen vermischt haben. Unser Instrumentarium wird im Laderaum in Stücke zerlegt sein.
Apropos Laderaum, neben mir sitzt gerade Conrad. Wir haben uns für den höitigen Gig Verstärkung aus dem Ausland geholt. Sozusagen eingetauscht gegen Looping, welcher gerade im Ausland verweilt. Aber Conrad sitzt nicht im Laderaum, sondern wiexäit neben mir auf dem Könixsitz, so innovativ ist unsere Ausländerpolitik. Flourish – wir bilden Lehrlinge aus.
Immerhin ist Conrad da, die theoretischen Hauptaktöre der Mission haben nämlich nach igsJahren Rockenroll noch nicht kapiert, dass ein Konzert am Abend automatisch ein Einladen des Bandbusses und ein Anfahren (manchmal auch mit Kupplixsicheren Schoffören) und ein Ausladen und ein Aufstellen und eine Tonprobe vorort mizichbringt. Oder sie verlassen sich einfach auf unsere ausländische Roadkru. Oder sie haben unseren Idealismus aufgegeben und haben den Kapitalismus gerochen, ziehen es vor auf Bürostühlen verregnete Freitaxnachmittage zu verbringen und Geld zu verdienen. Item, nacheinander haben sie verkündet, dass sie zwar mit Freuden beim missionierenden Curlypop dabei wären, nicht aber bei der notwendigen Prozedur zuvor. Nun haben wir reagiert und ein Set zu viert geübt…
…lange Rede kurzer Sinn: seit die Bartlos GmbK für Flourish Konzerte bucht gehtes mächtig ab bei uns. So mächtig, dass die halbe Band bei den Konzerten nicht mal mehr mit Aufstellen und Soundcheck nach mag. Oder so mächtig, dass ich mit dem Blogschreiben um igs Konzerte im Verzug bin.
Aber ich habe mich entschlossen anstatt immer nur reaktiv auch mal provilaktisch zu handeln.

Ich stelle für euch, liebe Lesende und Lesendinnen, anstatt einen ausführlichen Konzertbericht, mal die Aufstellung ins Netz, mit der wir höitabend ennet dem Röschtigraben zu Spielen gedenken. Wenn sie wohlwollen sind, dürft ihr auch gerne eure Tipps zu unserem Vorhaben abgeben.

Herzlichst
flourish – stv. Chefredaktor

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